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25.+26.05.2018 - 5. Mecklenburger Seen Runde (MSR)

Auch 2018 hat uns wieder die Mecklenburger Seen Runde am letzten Maiwochenende nach Neubrandenburg gelockt.
Wir waren gespannt, ob die 620 km auf 5 Trainingsfahrten ausreichen würden, die Strecke durchzuradeln.
Dieses Jahr haben sich sogar fünf Kämpfer(innen) gefunden, die gemeinsam am Freitagabend gegen 20:30 Uhr an den Start gehen wollten: Silke, Frank, Peter, Arno und Thomas.

Doch vor dem Start wurden wir noch von Cheforganisatorin Conny in Empfang genommen und es konnten noch wichtige Planungsdinge ausgetauscht werden: Welches Zelt soll zur Übernachtung verwendet werden? Was gibt es in Chemnitz als Doping, ...
Natürlich wurde sich vor dem Start noch ordentlich gestärkt, mit Gesundem wie: Bratwurst und Eis.
Gegen 20:10 Uhr kam dann schon mal die Nervosität auf, da im Startbereich alle Fahrräder auf ordentliche Beleuchtung gecheckt wurden. Mit ein paar neuen Reflektoraufklebern kamen wir aber alle durch die Kontrolle und standen pünktlich 20:25 Uhr bei 20°C zum Start bereit. Hier wurden wir auch noch von Ulrike begrüßt, die am Samstag die 90 km fahren würde.
Nach dem Start ging es gemächlich durch den Kulturpark, was aber einige andere Fahrer nicht daran hinderte falsch zu fahren oder einen unverhofften Sturztest zu absolvieren.
Am Kilometer Eins kam dann schon eine vertraute 'kleine' Steigung Richtung Fünfeichen in Sicht. Sobald dieses 1,5 km Stück geschafft war, fröstelte Niemand mehr.
In Burg Stargard wurden wir am Markt schon von Monika und Bernd erwartet. Ein kleiner Zwischenstopp mit herzlicher Begrüßung musste sein ;-)
Bei dieser Gelegenheit schlossen auch die Nachzügler auf und wir konnten die abendliche Reise bei Sonnuntergang Richtung Feldberg angehen.
Auf Wunsch einzelner Mitfahrer kehrten wir in Feldberg am VP ein, testeten schon mal das Stärkungsangebot und versuchten es mit warmtanzen.
Ab Feldberg gesellte sich Lisa zu unserer Runde, die in den Vorjahren immer die 90km Damenstrecke absolviert hatte. Ihr Startteam war ihr etwas zu schnell und so konnten wir die restlichen 260 km ihre Gesellschaft genießen.
Richtung Neustrelitz ging es dieses Jahr über eine etwas andere, flachere Route. Die 'schönen langen' Berganstiege der Vorjahre blieben uns so erspart.
In Neutsrelitz wurde wieder ordentlich am VP eingekehrt und geschlemmert. Der Haferschleim war allerdings etwas fade und hätte noch ein paar Früchte und Zucker vertragen können.
Die nächsten 4 Stunden ging es bei ca. 13°C und fast Windstille durch die Dunkelheit der leeren Landstraßen. Nur selten wurden wir von Autos überholt. Wir wechselten uns bei der Führung des öfteren ab, so dass jeder mal die (manchmal würzige) Landluft schnuppern oder den Windschatten auskosten durfte.

Wie es sich gehört, hatte Silke, was ihre Radbeleuchtung anging, sich etwas Neues ausgedacht: Sie fuhr mit zwei Vorderlampen. Eine beleuchtete die Straße und die andere regelmäßig die Baumkronen.
Der nächste VP war ein Neuer in Schwarz. Hier wurden wir mit einem schönen Lagerfeuer empfangen und konnten uns von allen Seiten anrösten.
Vor dem nächsten VP in Röbel hatte Thomas etwas Respekt, da er hier letztes Jahr durchgehangen hatte. Aber dieses Jahr sah er doch etwas fitter aus. Stattdessen lies sich Arno hier durchkneten und für die zweite Streckenhälfte foltern.
Ab jetzt erleuchtete uns wieder das Morgenrot den Weg. Allerdings nahm auch der Verkehr zu, so dass man froh war von Bundes- auf Nebenstraßen wechseln zu können.
An den nächsten VPs konnte man endlich die warmen Sachen im Gepäck verstauen und weitere Hautschichten von der Sonne bräunen lassen.
In Penzlin lies es sich Frank nicht nehmen, sich auch mal massieren zu lassen. Silke, Peter und Thomas warteten dort aber nicht, sondern fuhren schon mal zum wichtigsten VP am km 290 in Chemnitz - zu Connys Truppe!
Endlich durfte auch das erste (Vor-)Zielbier gekostet werden. Nachdem auch das restliche Radelteam eingetrudelt und gestärkt war, ging es zu Sechst dem Ziel entgegen. Um 14:37 Uhr erreichten wir gemeinsam die Ziellinie in der Seetraße in Neubrandenburg und ließen uns noch bis zum Kulturpark austrudeln. Hier durften wir über Silkes Lieblingsbrücke schieben und bekamen unsere Medaillen überreicht!

Anschließend wurde noch etwas angestoßen bevor sich das Radelteam in alle Winde verstreute.

Für Silke und Thomas ging es, nach einer kleinen Auffrischung unter der Dusche, auf nach Burg Stargard - ab jetzt nur noch per Auto. Dieses mal aber nicht zum Eisladen, sondern zum Terrassentreff bei Monika und Bernd. Hier wurden die Radler (auf gut gepolsterten Stühlen) mit Leckereien verwöhnt.

Gegen 18:30 Uhr ging es aber auf nach Chemnitz, um dort die letzten 100 Biker anzufeuern und 'nebenbei' das leckere Gegrillte zu entsorgen.
Silke hätte sicher noch gern die Nacht durchgefeiert, aber Thomas wurden gegen 22:22 Uhr die Augen schwer und sein Schlafsack lies ihn bis zum nächsten Morgen nicht mehr los.

Hier mal ein kleiner Blick auf das Biker-Team aus Fotografensicht:
Am Sonntag ging es, nach einem gemütlichem Frühstück, dem Entrümpeln der Zelte und Connys Probefahrt für die MSR 2019, noch mal nach Neubrandenburg an den See. Das nette Augustabad scheint aber durch das neue Villenviertel nebenan an Charme zu verlieren. Leider :-(