
Teufel-Team
![]() 12. FMT - Winter-Edition 2025 - 01.03.2025Nur 5 Tage vor dem FMT hatte sich Silke entschieden, nach einem Jahr Pause, mal wieder um den Plauer See zu laufen. Also meldete sie sich und den Radfahr-Begleitteufel kurzerhand an.Da wir dieses Jahr keine Übernachtung vor Ort gebucht hatten, fielen wir am Samstagmorgen gegen 4:30 Uhr aus den Federn und machten uns gegen 5:30 Uhr auf den Weg in den Norden - nach Alt Schwerin. Schon nach 1,5 h erreichten wir das Ziel und wurden von Holger herzlich begrüßt. Vor dem Start wurde noch ein Kaffee geschlürft, die Laufsachen zurecht gezogen und das Fahrrad bereit gemacht. Die Wetterbedingungen waren gut: 3 bis 6°C, wenig Wind, nachmittags sogar wärmende Sonnenstrahlen und kein Regen. Gegen 7:50 Uhr wurden die Start-Pflicht-Fotos von den ca. 45 Läufern gemacht und Punkt 8:00 Uhr ging es auf die 58 km - Runde. Den ersten VP in Lenz ließ Silke aus und Thomas hatte seine erste Erwärmung, indem er sein Rad die Treppe hochschleppen durfte. Die Route zum Bärenwald in Bad Stuer war dieses Jahr auf den letzten Kilometern geändert worden, da der Uferweg zu schlammig war. Doch ein 100 Meter-Stück Modderweg blieb uns trotzdem nicht erspart. Ab jetzt ging es weiter auf den altbekannten Wegen Richtung Plau. Wieder am Seeweg angekommen, wurden wir von den netten Geräuschen von Eisschollen empfangen, die sich am Süd-West-Zipfel des Plauer Sees noch versteckt hatten. Unser 'Lieblingsabschnitt' von der B 103 bis Karow war dieses Jahr schön trocken und auch der Wind nervte nicht. So ging es laufend und radelnd recht gut voran und Silke erreichte den letzten VP in Karow in relativ gutem Zustand. Die letzten 100 Meter des Weges vor dem VP war vom VP-Team sogar gefegt worden! Der Waldweg hinter Karow war dieses Jahr von Forstfahrzeugen recht aufgewühlt - was für den Radler nicht so einfach war. Auf den letzten 10 Kilometern stieg bei Silke wieder der Adrenalinspiegel stark an und sie wurde immer schneller! Gut, dass Thomas nun sein Rad hatte und so dranbleiben konnte ;-) Nach 6:41 h erreichte Silke glücklich das Ziel und konnte ihre Medaille in Empfang nehmen! Natürlich durfte auch eine Stärkung mit Kuchen und Kaffee nicht fehlen und da bis zum Abendessen noch reichlich Zeit war, unternahmen wir noch eine kleine Wanderung auf die Halbinsel um die letzten Sonnenstrahlen am See und das Gipfelkreuz zu besichtigen. Gegen 18 Uhr trudelten dann die noch Vor-Ort gebliebenen Sportler beim Fischer ein und ließen sich das wohlverdiente Abendessen schmecken. Gegen 20:00 Uhr waren alle satt und der Durst gelöscht und kurze Zeit später machten wir uns auf die Heimfahrt, um pünktlich um 22:00 Uhr zur Schlafenszeit zu Hause zu sein... |