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09.09.2018 - 17.Schorfheide-Marathon

Die Marathon-Sommer-Ruhezeit (MSR...) war endlich vorbei und die Schorfheide wollte wieder von den Freunden des Landschaftslaufs erkundet werden.
Zur Freude des einen und anderen Teufels, wagte sich Silke zum ersten Mal in diesem Jahr 2018 an die Marathonstrecke heran.
Etwas Muffensausen war bei ihr mehr als berechtigt, da die Strecke nicht gerade zu den Einfachen gehört.

Bei wieder herrlichen Wetter-Bedingungen trudelten wir 45 Minuten vor dem Start in Altkünkendorf ein und hatten noch reichlich Parkplätze zur Auswahl. Die wesentlichen Dinge (WC testen, Unterlagen abholen) waren schnell erledigt, da wir uns als Wiederholungstäter mit den Örtlichkeiten gut auskannten.
Um 9:25 Uhr wurden die 39 Marathonies (gleiche Anzahl wie 2017) zum Start gerufen und machten sich 9:30 Uhr bei reichlich Applaus in die Spur.
Die ersten Kilometer mit ihren Anstiegen liefen sich recht gut und Silke verlor immer mehr ihre Skepsis vor dieser Herausforderung.
Auf der Strecke selbst war es dieses Jahr (gefühlt) sandiger und steiniger und man musste doch schon die Augen besser aufhalten, um nicht die Fallgeschwindigkeit zu testen.
Am VP km 25 wurden wir, auf Wunsch eines Herren, mit einem isotonischen Getränk versorgt. So übersteht man(n) den nächsten Laufabschnitt durch die sonnenreiche Steppe doch viel besser.

Zwischendurch hatten wir auch Begleitung durch Mandy, die ein wenig Babypause eingelegt hatte und sich jetzt wieder auf die lange Distanz wagte. Ab km 10 musste sie aber etwas Tempo rausnehmen, da das Schwatzen kaum noch möglich war. Sie schaffte es aber in's Ziel zu kommen - herzlichen Glückwunsch dazu, auch wenn es nicht ihre Traumzeit war.

Einige Läufer sahen am Ende doch schon etwas angekratzt aus und warum sollte das Teufel-Team nicht auch dazu gehören!? Also gesagt-getan: Am km 32 stolperte erst Silke und schlug sich die Knie auf und der lästernde Thomas machte es ihr schon nach wenigen Metern nach (Strafe muss sein...). Wer hat da bloß diese Stolperwurzeln ausgelegt? ;)
Aber die tollen Helfer an den VPs und das Adrenalin lies die Schmerzen vergessen und die letzten Kilometer ohne weitere Blessuren überstehen.
Am Ende trudelten wir nach 4:46 h glücklich im Ziel ein und konnten uns auf Kaffee und Kuchen stürzen.

Im Anschluss ging es noch zum Heiligen See um sich die Sünden abzuwaschen (und nebenbei auch den Staub). Nach guter Stärkung und Unterhaltung an der Badestelle mit anderen Läufern, wie Thomas aus Leipzig, und einen spritzigen Hund, ging es schweren Herzens wieder aus der Natur in Richtung (Beton-)Heimat.
Aber für ein kleines Eis und eine Schmalzstulle reichte noch die Zeit auf dem Heimweg...