Suche: 
Teufel-Team Teufel-Team

Sommerausflüge 2021

Auch wenn sich die Corona-Lage auf Grund der Impfungen merklich bessert, fallen nach wie vor die meisten Veranstaltungen aus.
Da sucht auch das Teufel-Team nach Alternativen und hat sich mal an andere Sportarten herangewagt...

Altlandsberg 13.06.2021 - Rundlauf (33km) mit etwas Kultur

Auf Wunsch einer Dame ging es zum Start unseres Kurzurlaubs im Laufschritt über die Trainierbahn + Wiesengrund Neuenhagen nach Altlandsberg.
Wir nutzten so gut es ging wieder Feldwege und genossen die Tier- und Pflanzenwelt.
Einen Teil der Strecke hinter Neuenhagen durfte Thomas endlich mal joggend, statt bisher nur radelnd testen.

Am Schlossgut Altlandsberg war an diesem Tag ordentlich was los. Der Außenbereich des Restaurants war wieder nutzbar und sehr gut besucht. Wir nutzten die Gelegenheit für eine Stärkung mit Softeis und warfen schon mal einen Blick auf den langsam wieder entstehenden Lustgarten.

Auf dem klassischen Rückweg Richtung Hönow raste uns noch ein alt bekannter Traktor 'Hanomag' über den Weg, der bei der Teufelin Erinnerungen an vergangene Zeiten wach werden lies.

Radeltour Quer-Feld-Ein (75km) 14.06.2021

Nach der Erwärmung am Vortag war heute eine Radrundreise Richtung Buckow angesagt.
Geplant war eine 95km - Runde über Wolterdorf - Grünheide - Buckow und zurück über Garzau / Garzin - Bötzsee.
Bis Woltersdorf ging es gemütlich die bekannten Radwege entlang. Ab der Woltersdorfer Schleuse nahmen wir uns unbekannte Waldwege, wobei wir immer mal wieder nachsehen mussten, ob wir noch auf der Strecke waren.
Hinter Grünheide, ab dem leider geschlossenen Restaurant Seeteufel, verpassten wir einen Abzweig im Wald und landeten auf sehr weichen Sandwegen, die einfach kein Ende nahmen. Der Frust bei dem ein oder anderen Teufel war nicht zu übersehen.
Als wir endlich wieder feste Wege in Kagel erreichten wurde sich kurzerhand für den Radweg Richtung Rehfelde entschieden.
Am Ortsausgang Garzau war dann allerdings 'die Luft raus' und es wurde zunächst ein Zwischenstopp eingelegt, welcher dann gleichzeitig zur Wendeschleife wurde. Buckow wurde damit vor uns verschont...
Ab jetzt ging es auf relativ kurzem Weg über Rehfelde direkt zum Bötzsee.
Im Restaurant 'Trattoria Casa Romana' gab es endlich eine wohlverdiente Stärkung und die ganze Anspannung wurde weggespült.
Der anschließenden Test des Bötzsees, bei 23°C, war sehr angenehm. Nur die bunten Streifen am anderen Ufer (für Silke einfach nur Ruder-Boote) sahen für den brillenlosen Thomas schon seltsam aus ;-).
Zum Abschluss gab es natürlich noch ein Stärkungs-Softeis und die restlichen 20km Rückweg vergingen wie im Fluge...

Brockenwanderung (18km) 15.06.2021

Nach joggen und radeln an den Vortagen, war heute mal wandern angesagt und nach 4 Jahren war es mal wieder Zeit fü den Brocken.
Als erfahrene Wanderführer hatten wir Bine und Luci angeheuert und als Startpunkt wurde das (für die Berliner) neue Parkhaus in Schierke festgelegt.
Da die Startzeit mit 9 Uhr (+ akademischem Viertel) festgelgt worden war, mussten Silke & Thomas schon gegen 6 Uhr in Richtung Harz mit leeren Magen starten. Fr&uuhml;hstücken könnte man ja unterwegs an einer Autobahn-Raststätte. Doch dank Corona waren lediglich die WCs nutzbar, alles andere war geschlossen :(
Als kleiner Nebeneffekt kamen wir alle fast zeitgleich in Schierke an und konnten noch einen der ersten Parkplätze ergattern.
Nach einer kurzen Komplettierung der Wanderausstattung ging es an der kalten Bode entlang Richtung Eckerloch. Allerdings sah es im ganzen Gebiet sehr kahl aus, da die Trockenheit, die Borkenkäfer und die Stürme ganze Arbeit geleistet hatten und so reichlich Kahlschlag statt Wald zu sehen war.
Auf Grund des Windbruchs war auch das Eckerloch gesperrt und wir nahmen den Umweg über die Sandbrinkstr., den Königsberger Weg und zum Schluss den renterfreundlichen Goetheweg.
Auf der Strecke konnten wir immer wieder die Brockenbahn erspähen oder hören, die erst seit einer Woche wieder in der Spur war.
Nach dem Pflicht-Gipfelfoto ging es zum Außenbereich des Brockenwirts und bei sehr angenehmen Temperaturen von 19°C und Windschutz konnte man sich wunderbar stärken.
Der Rückweg ging dann über das 'Neue Eckerloch' = Wanderweg Kabelgraben und weiter zur Alten Bobbahn. Als Abschluss ging es noch ein Stück durch Schierke, in der Hoffnung, ein offenes Cafe zu finden - was leider fehl schlug.
Nach 18 km war der Wandertag leider schon vorbei und es ging wieder Richtung Heimat - auch wenn das Teufel-Team, auf der Suche nach Benzin, noch einen kleinen Schlenker über Tanne nahm...

Paddeltour (2 + 13,5km) 16.06.2021

Am vorletzten Tag unseres Kurzurlaubs waren bis zu 30°C angesagt. Da bot es sich doch an eine Paddeltour zu unternehmen.
Nach dem Ausschlafen ging es gegen 9 Uhr nach Wendisch Rietz (mal nicht in die Sauna oder wie andere in die Kaserne um die Ecke), sondern zum Bootsverleih am Scharmützelsee.
Als erstes testeten wir für eine Stunde erfolgreich unseren Gleichgewichtssinn beim StandUpPaddeln und kamen wohlbehalten und aufgelockert am Startpunkt wieder an.

Den Rest des Tages schnappten wir uns zwei Einer-Kajaks und versuchten einigermaßen geradlinig über den Scharmützelsee zu kommen. Doch irgendwie klappte das bei Silke nicht. Immer wieder drehte sie in die falsche Richtung. War sie etwa zu leicht und wir hätten noch Blei bei ihr zuladen sollen?
Doch irgendwann bemerkten wir, dass an ihrem Boot das Ruder noch eingeklappt war und als dieses im Wasser war, konnte sie den Kanal Richtung Glubigsee ohne Umwege ansteuern ;-)
Um auf den Glubigsee zu kommen mussten wir an der Schleuse noch die Boote umtragen. Das wurde aber bei der Weiterfahrt mehr als belohnt, da in diesem Bereich keine Motorboote mehr erlaubt waren und man durch den Märchenwald dahingleiten konnte.
Auf der Südwestseite des Sees steuerten wir eine Badestelle an (am Rande des Truppenübungsplatzes Storkow) und testeten die Wassertemperatur schwimmend.
Der nächste, wunderschön zugewachsene Kanal führte uns zum Springsee, wo am Südufer die Anlegestelle 'Zur Quelle' auf uns wartete. Dieses Waldrestaurant musste zwar, auf Grund eines Brandes, provisorisch betrieben werden, was die Cheffin aber voll im Griff hatte. Wir wurden mit leckeren Fischbrötchen bestens versorgt und an Getränken mangelte es auch nicht.
So langsam mussten wir uns aber wieder auf den Paddel-Heimweg machen, da der Vermieter seine Boote spätestens 17 Uhr wieder verstauen wollte.
Wir trafen ab und zu nette Wasserwanderer und paddelten mit reichlich blauen Libellen und einem auf seine Familie aufpassenden Schwan um die wette.
Pünktlich wurden die Boote wieder trocken gelegt und schweren Herzens traten wir den Heimweg in die Großstadt an...